MatrixCalc

LU-Zerlegung berechnen

Zerlegen Sie eine quadratische Matrix in A = L·U mit Spaltenpivotisierung und verfolgen Sie, wie beide Dreiecksfaktoren Schritt für Schritt entstehen.

Matrix A
Zeilen: 3
Spalten: 3
Matrix B
Zeilen: 3
Spalten: 3
Operationen

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Ergebnis
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Tipps: Größe anpassen (max 50×50). A×B erfordert Spalten(A)=Zeilen(B). Det/Inverse/Spur/Potenz erfordern quadratische Matrizen.

React, Tailwind & shadcn/ui. No external math deps. — Deutsch

Drücken Sie LU(A) und öffnen Sie den Rechenweg: Dort entstehen L und U nebeneinander, zusammen mit der Permutationsmatrix P, falls Zeilen getauscht werden mussten.

Wozu die Zerlegung dient

A = L·U schreibt eine Matrix als Produkt einer unteren und einer oberen Dreiecksmatrix. Das ist die Gauß-Elimination, nur aufbewahrt: U ist das Ergebnis der Elimination, L merkt sich die dabei verwendeten Faktoren.

Der Nutzen zeigt sich, sobald mehrere rechte Seiten zu lösen sind. Ax = b zerfällt in Ly = b und Ux = y, zwei Dreieckssysteme, die sich durch Vorwärts- und Rückwärtseinsetzen in n² Schritten lösen lassen. Die teure Zerlegung fällt nur einmal an, danach kostet jedes weitere b fast nichts — deshalb rechnen numerische Bibliotheken so und invertieren die Matrix nicht.

Beispiel

43
63
=
10
1,51
·
43
0−1,5

Die 1,5 in L ist genau der Faktor, mit dem die erste Zeile multipliziert und von der zweiten abgezogen wurde. Die Determinante ist das Produkt der Diagonale von U, mal −1 für jeden Zeilentausch — bei einer bereits zerlegten Matrix ist sie also gratis.

Häufige Fehler

  • Die Permutationsmatrix übersehen. Mit Pivotisierung gilt P·A = L·U, nicht A = L·U.
  • Eine eindeutige Zerlegung erwarten. Erst die Festlegung, dass L auf der Diagonale nur Einsen trägt, macht sie eindeutig.
  • Sie auf rechteckige Matrizen anwenden. In dieser Form ist die LU-Zerlegung für quadratische Matrizen gedacht.
  • Ohne Pivotisierung rechnen. Eine null an der Pivotstelle bringt das Verfahren zum Stehen, ein sehr kleiner Wert ruiniert die Genauigkeit.

Häufige Fragen

Wozu braucht man die LU-Zerlegung?
Um Gleichungssysteme mit derselben Matrix und wechselnder rechter Seite zu lösen. Die Zerlegung fällt einmal an, jedes weitere System kostet danach nur noch zwei Dreieckslösungen.
Was bedeutet die Permutationsmatrix P?
Sie hält fest, welche Zeilen vertauscht wurden. Mit Pivotisierung lautet das Ergebnis P·A = L·U.
Wann sollte ich stattdessen Cholesky nehmen?
Wenn die Matrix symmetrisch und positiv definit ist. Cholesky ist ungefähr doppelt so schnell und braucht wegen A = L·Lᵀ nur einen Dreiecksfaktor.
Bekomme ich die Determinante aus der LU-Zerlegung?
Ja — sie ist das Produkt der Diagonale von U, multipliziert mit −1 für jeden durchgeführten Zeilentausch.

Sie wollen die ganze Erklärung? Lesen Sie die Anleitung: LU-Zerlegung Schritt für Schritt

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