MatrixCalc

Eigenwerte und Eigenvektoren berechnen

Bestimmen Sie Eigenwerte und Eigenvektoren einer quadratischen Matrix bis 50×50, dazu das charakteristische Polynom, dessen Nullstellen genau die Eigenwerte sind.

Matrix A
Zeilen: 3
Spalten: 3
Matrix B
Zeilen: 3
Spalten: 3
Operationen
Ergebnis
Wählen Sie eine Operation, um das Ergebnis hier zu sehen. Fehlermeldungen erscheinen in diesem Bereich.

Tipps: Größe anpassen (max 50×50). A×B erfordert Spalten(A)=Zeilen(B). Det/Inverse/Spur/Potenz erfordern quadratische Matrizen.

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Drücken Sie eig(A) für die Eigenwerte und eigvec(A) für die zugehörigen Eigenvektoren. Das charakteristische Polynom finden Sie im Reiter Zerlegungen.

Was Eigenwerte beschreiben

Ein Eigenvektor ist eine Richtung, die die Abbildung nicht dreht: A·v = λ·v, also wird v nur gestreckt oder gestaucht, und zwar um den Eigenwert λ. Alles, was eine Matrix mit dem Raum anstellt, ist eine Überlagerung dieser Streckungen — deshalb tauchen Eigenwerte überall dort auf, wo eine lineare Abbildung verstanden und nicht bloß angewendet werden soll: Hauptkomponentenanalyse, Schwingungsmoden, Stabilität von Differentialgleichungen.

Zwei Kontrollen sind schnell gemacht und lohnen sich immer: Die Summe der Eigenwerte ist die Spur, also die Summe der Diagonaleinträge, und ihr Produkt ist die Determinante. Stimmt eines davon nicht, liegt ein Rechenfehler vor.

Beispiel

21
12
→ det
2 − λ1
12 − λ
= λ² − 4λ + 3 = (λ − 1)(λ − 3)

Die Eigenwerte sind 1 und 3; Spur 4 und Determinante 3 passen dazu. Die Eigenvektoren sind (1, −1) und (1, 1) — senkrecht zueinander, was kein Zufall ist: Diese Matrix ist symmetrisch, und symmetrische Matrizen haben stets reelle Eigenwerte und orthogonale Eigenvektoren.

Häufige Fehler

  • λ von jedem Eintrag abziehen. λI steht nur auf der Diagonale; alle übrigen Einträge bleiben unverändert.
  • Den Nullvektor als Eigenvektor zulassen. Er ist per Definition ausgeschlossen, obwohl er die Gleichung erfüllt.
  • Eindeutige Eigenvektoren erwarten. Jedes Vielfache ungleich null ist ebenfalls einer. Vergleichen Sie Richtungen, nicht Zahlen.
  • Reelle Eigenwerte voraussetzen. Eine Drehmatrix hat keine reelle Richtung, die sie unverändert lässt, und damit komplexe Eigenwerte.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Eigenwert und Eigenvektor?
Der Eigenvektor ist die Richtung, die die Abbildung nicht dreht; der Eigenwert ist der Faktor, um den diese Richtung gestreckt wird. Sie treten stets paarweise auf.
Kann eine Matrix komplexe Eigenwerte haben?
Ja. Eine reelle Matrix kann ein charakteristisches Polynom mit komplexen Nullstellen haben — eine Drehung in der Ebene ist das Standardbeispiel.
Warum gibt es hier keinen Rechenweg?
Eigenwerte werden mit iterativen numerischen Verfahren bestimmt, mit Jacobi und QR. Ihre Zwischenwerte sind Rundungsartefakte und kein Gedankengang, den man von Hand nachvollziehen könnte.
Wie prüfe ich meine Eigenwerte?
Addieren Sie sie und vergleichen Sie mit der Spur; multiplizieren Sie sie und vergleichen Sie mit der Determinante. Beide müssen übereinstimmen.

Sie wollen die ganze Erklärung? Lesen Sie die Anleitung: Determinante einer Matrix berechnen

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